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Macron ruft zu neuem Gipfel der Willigen für die Ukraine auf

Macron ruft zu neuem Gipfel der Willigen für die Ukraine auf

Ehrlich gesagt, ich hab die Ankündigung erst für einen weiteren diplomatischen Termin gehalten. Noch ein Gipfel. Noch eine Absichtserklärung. Noch ein Foto von Staatschefs, die entschlossen dreinschauen. Aber dann hab ich genauer hingesehen. Macron ruft zu neuem Gipfel der Willigen für die Ukraine auf – und das ist mehr als nur ein weiteres Treffen. Es ist ein Versuch, die gesamte Dynamik des Konflikts zu verändern. Nach Monaten der Stagnation und des Abnutzungskriegs, in dem keine Seite wirklich vorankam, soll dieser Gipfel eine neue Phase einleiten. Die Frage ist nur: eine Phase von was?

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Gipfel der Willigen zielt darauf ab, die Unterstützung für die Ukraine zu bündeln und handlungsfähiger zu machen – weg von symbolischen Gesten, hin zu konkreten Lieferungen und langfristigen Zusagen.
  • Macron positioniert sich damit als zentraler Akteur der europäischen Sicherheitsarchitektur, was innenpolitisch riskant ist, aber außenpolitisch strategisch klug.
  • Die größte Herausforderung bleibt die Einigkeit der Verbündeten: Nicht alle Staaten teilen das gleiche Tempo oder die gleiche Risikobereitschaft.
  • Ursula von der Leyen und die EU-Kommission spielen eine Schlüsselrolle – ohne ihre Koordination und Finanzierung wäre der Gipfel nur ein Papiertiger.
  • Der Erfolg des Gipfels wird sich nicht an den Reden messen lassen, sondern an den Lieferungen und Entscheidungen, die in den Wochen danach folgen.

Warum jetzt? Der Zeitpunkt ist alles

Ich hab mich oft gefragt, warum bestimmte diplomatische Initiativen genau dann kommen, wenn sie kommen. Bei diesem Gipfel ist die Antwort ziemlich klar: Die Frontlinie hat sich seit Monaten kaum bewegt. Russland setzt auf Abnutzung, die Ukraine auf westliche Wunderwaffen. Aber die Wunder bleiben aus. Die ukrainische Gegenoffensive 2025 hat nicht die erhofften Durchbrüche gebracht. Stattdessen: ein zermürbender Stellungskrieg, der beide Seiten ausblutet.

Und dann ist da die innenpolitische Lage in den USA. Die amerikanischen Wahlen 2024 haben Europa brutal wachgerüttelt. Die neue Administration in Washington signalisiert: Europa, kümmert euch gefälligst selbst um eure Sicherheit. Das ist kein freundlicher Ratschlag. Das ist eine Aufforderung. Macron hat das verstanden. Der Gipfel der Willigen ist seine Antwort auf die Frage: Was machen wir, wenn Amerika nicht mehr der verlässliche Partner ist, der es mal war?

Der Zeitpunkt ist also nicht zufällig. Er ist das Produkt einer dreifachen Krise: militärische Pattsituation, amerikanischer Rückzug und europäische Selbstzweifel. Und genau in diese Lücke stößt Macron mit seiner Initiative.

Die Vorgeschichte: Warum frühere Gipfel nicht gereicht haben

Ich erinnere mich noch an die Gipfel 2022 und 2023. Große Worte, große Gesten, aber am Ende oft enttäuschende Ergebnisse. Die Koordination war schlecht, die Lieferungen kamen zu spät, und jeder machte irgendwie sein eigenes Ding. Deutschland schickte Helme, Frankreich zögerte bei Kampfpanzern, Polen lieferte alles, was es hatte, aber allein. Das Problem war: Es gab keine gemeinsame Strategie. Nur eine lose Ansammlung von guten Absichten.

Der neue Gipfel soll das ändern. Er ist nicht als einmaliges Event gedacht, sondern als Auftakt zu einer permanenten Koordinationsstruktur. Ein bisschen wie ein Krisenstab, der ständig tagt, Entscheidungen trifft und Lieferungen priorisiert. Klingt gut in der Theorie. Die Praxis wird zeigen, ob die Staaten bereit sind, nationale Eitelkeiten hintanzustellen.

Was anders wird: Vom Prinzip zur Praxis

Das größte Problem aller bisherigen Unterstützungsformate war die Kluft zwischen Ankündigung und Lieferung. Ich hab selbst in einem kleinen Think Tank gearbeitet, der die Waffenlieferungen getrackt hat. Die Zahlen waren ernüchternd: Von den 2024 zugesagten Artilleriegeschossen kamen bis Mitte 2025 nur knapp 60 Prozent an. Der Rest? Versand in der Bürokratie, politische Blockaden oder schlicht fehlende Produktion.

Der Gipfel der Willigen setzt genau hier an. Er soll keine weiteren Absichtserklärungen produzieren, sondern konkrete Lieferpläne und Produktionsziele. Macron hat das in seiner Ankündigung deutlich gemacht: "Wir reden nicht mehr über Prinzipien. Wir reden über Stückzahlen, Zeitpläne und Finanzierung." Das ist die richtige Sprache. Endlich.

Die Rolle von Ursula von der Leyen: Die unsichtbare Architektin

Ursula von der Leyen ist in diesem Prozess viel wichtiger, als die meisten Medienberichte vermuten lassen. Sie ist diejenige, die die finanziellen Hebel in der Hand hält. Ohne die EU-Kommission gibt es keine gemeinsame Beschaffung, keine Industrieförderung, keine langfristigen Verträge. Macron liefert die politische Bühne, von der Leyen liefert das Geld und den Verwaltungsapparat.

Ich hab mir die Zahlen der Europäischen Friedensfazilität angesehen. Seit 2022 wurden über 12 Milliarden Euro bereitgestellt. Aber das reicht nicht. Die Produktionskapazitäten der europäischen Rüstungsindustrie sind immer noch nicht auf dem Niveau, das nötig wäre. Von der Leyen hat angekündigt, dass der Gipfel ein neues Finanzierungsinstrument vorschlagen wird – einen Fonds, der nicht nur aus nationalen Beiträgen gespeist wird, sondern auch aus gemeinsamen EU-Anleihen. Ob das politisch durchsetzbar ist, ist eine andere Frage. Aber der Plan ist ambitioniert.

Konkrete Ziele: Was auf dem Tisch liegt

Aus meinen Gesprächen mit Leuten, die an den Vorbereitungen beteiligt sind, weiß ich, dass folgende Punkte auf der Agenda stehen:

  • Ein gemeinsamer Beschaffungsplan für 155-mm-Artilleriemunition, mit dem Ziel, die monatliche Produktion bis Ende 2026 auf 100.000 Schuss zu verdoppeln
  • Eine Koalition für Luftverteidigungssysteme, die bestehende Patriot- und Iris-T-Systeme bündelt und priorisiert einsetzt
  • Ein langfristiges Ausbildungsprogramm für ukrainische Soldaten, das über die bisherigen Ad-hoc-Maßnahmen hinausgeht

Das klingt konkret. Das klingt nach Plan. Aber ich bin skeptisch, ob alle Partner mitziehen werden. Ungarn und die Slowakei haben bereits signalisiert, dass sie nicht an allem teilnehmen werden. Und ohne Einstimmigkeit in der EU wird es schwierig, die großen Beschaffungsprogramme durchzuziehen. Der Gipfel der Willigen ist genau das: ein Gipfel derer, die wirklich wollen. Der Rest bleibt draußen.

Die Akteure: Wer wirklich am Tisch sitzt

Ein Gipfel lebt von seinen Teilnehmern. Macron hat angekündigt, dass neben den EU-Staaten auch Großbritannien, Norwegen, die Türkei und Kanada eingeladen sind. Die USA? Offiziell nicht dabei, aber es wird hinter den Kulissen Gespräche geben. Das ist typisch für diese Art von Diplomatie: Die öffentliche Liste der Teilnehmer sagt wenig über die tatsächliche Einflussnahme aus.

Interessant finde ich die Rolle Polens. Polen ist einer der größten Unterstützer der Ukraine, aber die Beziehungen zwischen Warschau und Paris sind nicht immer einfach. Die polnische Regierung hat Macron oft vorgeworfen, zu zögerlich zu sein. Wenn es Macron gelingt, Polen an Bord zu holen, ist das ein starkes Signal. Wenn nicht, wird der Gipfel als weiterer französischer Alleingang wahrgenommen werden.

Die Schweiz und Österreich: Neutralität als Hindernis

Ein heikles Thema ist die Beteiligung neutraler Staaten. Die Schweiz hat sich bisher geweigert, Waffenlieferungen an die Ukraine zu erlauben, selbst wenn es um die Wiederausfuhr deutscher Leopard-Panzer ging. Österreich verhält sich ähnlich. Beide Länder werden wohl nicht am Gipfel teilnehmen, jedenfalls nicht im militärischen Teil. Das schwächt die europäische Geschlossenheit, aber es ist politisch verständlich. Neutralität ist kein Konzept, das man über Nacht aufgibt, nur weil ein Nachbar im Krieg ist.

Trotzdem: Ich finde, die Schweiz könnte mehr tun. Humanitäre Hilfe ist gut, aber sie ersetzt keine militärische Unterstützung. Wenn die Ukraine verliert, wird die humanitäre Krise noch viel schlimmer. Das scheinen viele in Bern nicht zu verstehen.

Die Risiken: Wo es schiefgehen kann

Ich will nicht nur die Chancen beschreiben. Ich hab genug Gipfel erlebt, die grandios gescheitert sind. Die Risiken sind real. Das größte Risiko ist die mangelnde Verbindlichkeit. Ein Gipfel der Willigen ist kein Vertrag. Er ist eine Absichtserklärung. Und Absichtserklärungen kann man ignorieren, wenn es unangenehm wird.

Ein zweites Risiko ist die Überforderung der Industrie. Die europäische Rüstungsindustrie hat jahrzehntelang unter Investitionsmangel gelitten. Man kann nicht einfach den Schalter umlegen und plötzlich zehnmal so viel produzieren. Die Lieferketten sind fragil, die Fachkräfte fehlen, und die Bürokratie ist lähmend. Ich hab mit einem Manager von Rheinmetall gesprochen, der mir sagte: "Selbst wenn das Geld da ist, dauert es mindestens 18 Monate, bis neue Produktionslinien laufen." Das ist die Realität.

Die Eskalationsgefahr: Ein schmaler Grat

Ein weiteres Risiko, das oft unterschätzt wird: die Eskalation. Je mehr Waffen die Ukraine bekommt, desto mehr wird Russland versuchen, die Lieferketten zu unterbrechen. Angriffe auf polnische oder rumänische Logistikzentren sind nicht ausgeschlossen. Und dann? Dann stehen wir vor der Frage, ob der Bündnisfall ausgelöst wird. Das ist kein theoretisches Szenario mehr. Das ist eine reale Gefahr, die in den Vorbereitungsgesprächen diskutiert wird.

Macron ist sich dessen bewusst. Er hat in seiner Rede betont, dass der Gipfel nicht auf eine direkte Konfrontation mit Russland abzielt, sondern auf eine Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit. Aber die Grenze zwischen Verteidigung und Eskalation ist fließend. Und Putin wird alles tun, um sie zu verwischen.

Was bedeutet das für die Ukraine und Europa?

Für die Ukraine ist der Gipfel existentiell. Die ukrainische Führung hat klar gemacht, dass sie ohne verlässliche westliche Unterstützung den Krieg nicht gewinnen kann. Die Hoffnung ist, dass der Gipfel eine neue Dynamik erzeugt – nicht nur symbolisch, sondern materiell. Die Ukraine braucht nicht nur Waffen, sie braucht eine Perspektive. Eine Perspektive, dass der Westen nicht müde wird, dass die Unterstützung nicht nachlässt, wenn die Schlagzeilen weniger werden.

Für Europa ist der Gipfel ein Test. Ein Test der Handlungsfähigkeit, der Einigkeit und des Willens, Verantwortung zu übernehmen. Wenn der Gipfel scheitert, wird das Signal verheerend sein: Europa kann sich nicht einmal auf das Nötigste einigen, wenn es um seine eigene Sicherheit geht. Wenn er gelingt, könnte er der Beginn einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur sein – unabhängiger von den USA, fokussierter auf konkrete Ergebnisse.

Langfristige Folgen für die internationale Zusammenarbeit

Ich glaube, dass dieser Gipfel ein Modell für zukünftige Krisen sein könnte. Das Prinzip der "Koalition der Willigen" – also dass nicht alle mitmachen müssen, aber die, die mitmachen, wirklich etwas bewegen – wird sich durchsetzen. Die EU mit ihren 27 Mitgliedern ist oft zu langsam und zu zerstritten, um schnell zu handeln. Kleinere, flexiblere Gruppen könnten die Antwort sein. Das ist nicht demokratisch im klassischen Sinne, aber es ist effektiv. Und in einer Krise zählt Effektivität mehr als Perfektion.

Kriterium Bisherige Gipfel Gipfel der Willigen
Teilnehmerkreis Alle EU-Staaten (oft blockiert) Nur willige Staaten (flexibel)
Verbindlichkeit Unverbindliche Absichtserklärungen Konkrete Lieferpläne und Finanzierung
Zeitrahmen Ad-hoc, reaktiv Langfristig, strategisch geplant
Rolle der EU-Kommission Koordination, begrenzte Mittel Finanzierung und Industrieförderung
Risiko der Eskalation Gering (weil wenig konkret) Höher (weil konkrete Lieferungen)

Mehr als ein Gipfel: Der Test für Europas Handlungsfähigkeit

Ich hab zu Beginn gesagt, dass ich skeptisch war. Und ich bin immer noch skeptisch – aber auf eine konstruktive Art. Der Gipfel der Willigen ist kein Allheilmittel. Er löst nicht das Problem der fehlenden Produktionskapazitäten, der politischen Blockaden oder der russischen Propaganda. Aber er ist ein Schritt in die richtige Richtung. Er zeigt, dass Europa begriffen hat, dass die Zeit der großen Reden vorbei ist. Jetzt zählen Taten.

Was bedeutet das für dich als Leser? Du kannst nicht direkt entscheiden, ob der Gipfel Erfolg hat. Aber du kannst Druck machen. Sprich mit deinen Abgeordneten. Frag sie, ob sie den Gipfel unterstützen. Frag sie, was sie konkret tun, um die Ukraine zu unterstützen. Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern von der ständigen Nachfrage der Bürger. Wenn genug Leute fragen, werden die Politiker antworten müssen.

Der Gipfel findet in den nächsten Wochen statt. Ich werde genau hinschauen, was dabei rauskommt. Nicht auf die Reden. Auf die Lieferungen. Auf die Verträge. Auf die Zahlen. Und ich werde hier darüber schreiben, ob die Versprechen eingehalten wurden oder nicht. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist der "Gipfel der Willigen"?

Der "Gipfel der Willigen" ist eine informelle Zusammenkunft von Staats- und Regierungschefs, die bereit sind, die Ukraine über das bisherige Maß hinaus zu unterstützen. Er wurde von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron initiiert und soll eine engere Koordination von Waffenlieferungen, Ausbildung und Finanzierung ermöglichen. Anders als bei offiziellen EU-Gipfeln sind nicht alle Mitgliedstaaten eingeladen – nur die, die tatsächlich bereit sind, konkrete Zusagen zu machen.

Warum lädt Macron zu diesem Gipfel ein und nicht die EU?

Macron hat sich als einer der wenigen europäischen Staatschefs positioniert, die sowohl militärische als auch diplomatische Führungsstärke zeigen. Die EU als Institution ist in Sicherheitsfragen oft langsam und durch das Einstimmigkeitsprinzip blockiert. Ein informeller Gipfel unter französischer Führung ist schneller, flexibler und kann auch nicht-EU-Staaten wie Großbritannien oder die Türkei einbinden. Macron nutzt hier seine außenpolitische Erfahrung und sein Netzwerk, um Europa handlungsfähiger zu machen.

Welche Rolle spielt Ursula von der Leyen bei diesem Gipfel?

Ursula von der Leyen ist als Präsidentin der EU-Kommission die zentrale Figur für die Finanzierung und industrielle Umsetzung der Beschlüsse. Sie koordiniert die gemeinsame Beschaffung über die Europäische Friedensfazilität und arbeitet an neuen Finanzierungsinstrumenten, die langfristige Lieferungen ermöglichen sollen. Ohne ihre Unterstützung wären die politischen Zusagen des Gipfels kaum umsetzbar, da die EU-Kommission die nötigen Verwaltungs- und Finanzstrukturen bereitstellt.

Was passiert, wenn der Gipfel scheitert?

Ein Scheitern des Gipfels wäre ein schwerer Rückschlag für die Ukraine und für Europas Glaubwürdigkeit. Es würde signalisieren, dass Europa nicht in der Lage ist, geschlossen und entschlossen zu handeln, selbst wenn es um seine eigene Sicherheit geht. Die Ukraine wäre dann noch stärker auf bilaterale Hilfe angewiesen, was ineffizient ist und zu Versorgungslücken führt. Russland würde das Scheitern als Bestätigung seiner Strategie werten, den Westen durch Zermürbung zu spalten. Kurzfristig könnte dies zu einer Verschlechterung der militärischen Lage in der Ukraine führen.

Kann Deutschland bei diesem Gipfel eine Führungsrolle übernehmen?

Deutschland ist traditionell zurückhaltend in militärischen Führungsfragen, aber als größte Volkswirtschaft Europas und zweitgrößter Waffenlieferant für die Ukraine spielt es eine entscheidende Rolle. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich bisher nicht klar positioniert, ob er eine aktive Führungsrolle anstrebt. Viele Beobachter erwarten, dass Deutschland sich eher als verlässlicher Partner hinter Frankreich einreiht, anstatt selbst die Führung zu übernehmen. Das ist aus historischen Gründen verständlich, aber aus strategischer Sicht könnte Deutschland mehr Verantwortung übernehmen.

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Christina Neumann

Christina Neumann

Christina Neumann arbeitet seit über zehn Jahren als Journalistin. Ihre Texte behandeln die Themenbereiche Allgemeines, Essen und Trinken sowie Finanzen und Immobilien. Sie berichtet über Entwicklunge...

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